Mail-Triage, Standardfragen-Bot und Belegerfassung für Steuerkanzleien mit 8–15 Mitarbeitern. 3.900 € Setup, danach 290 €/Monat für Hosting, API und Support. Direkter Draht zum Kern-Team, kein Account-Manager-Layer. Halbzeit-Stopp Tag 14: nicht überzeugt, zweite Rate entfällt.
Ihre Kanzlei verliert pro Woche zwischen 15 und 25 Stunden an Mandantenmails, Standardanfragen und Belegvorerfassung. Bei 65 € internem Stundensatz sind das 3.900 € bis 6.500 € pro Monat — Geld, das in abrechenbarer Arbeit Ihrer Fachkräfte besser aufgehoben wäre.
Der Fachkräftemangel verschärft das. Junior-Mitarbeitende werden zu Mailbearbeitern statt zu Steuerberatern.
Was wegfällt: die wiederkehrenden 20-30 Standardanfragen pro Woche („Wann kommt mein Bescheid?", „Wie hoch ist meine Vorauszahlung?", „Wann ist die nächste Frist?") — Anfragen, die keinen Berufsträger benötigen, aber jede einzeln gelesen und beantwortet werden müssen.
Wie es läuft: ein FAQ-Pool mit den 30 häufigsten Fragen Ihrer Kanzlei. Eingehende Mails werden gegen den Pool abgeglichen. Bei Treffer generiert das System eine Vorschlagsantwort, die Ihre Sachbearbeitung mit einem Klick freigibt. Drei Klicks statt sechs Minuten Schreibarbeit pro Standardanfrage.
Was wegfällt: das manuelle Sichten und Sortieren jeder eingehenden Mandanten-Mail, bevor sie an die richtige Person weitergeleitet wird — der größte Stunden-Posten in der Kanzlei.
Wie es läuft: Klassifikation in sieben Kategorien (Anfrage, Frist, Beleg, Termin, Eskalation, Edge-Case, Sonstiges). Kritische Themen (Strafverfahren, Insolvenz, Betriebsprüfung) werden noch vor der KI-Analyse erkannt und sofort an den Berufsträger geleitet. Standardfälle bekommen eine Vorschlagsantwort. Ohne Mensch-im-Loop wird nichts versendet.
Was wegfällt: das händische Übertragen jeder Beleg-PDF in die DATEV-Vorerfassung — Datum, Betrag, USt.-Satz, Lieferant, Rechnungsnummer, SKR03-Konto Zeile für Zeile.
Wie es läuft: vier-stufige Pipeline (Template-Match → PDF-Textextraktion → OCR → KI-Fallback). Output ist eine DATEV-CSV plus archivierte PDF im GoBD-konformen Speicher. DATEV importiert wie gewohnt, der Beleg-Stapel davor schrumpft — Pseudonymisierung läuft vor jedem KI-Aufruf.
Sehen Sie alle drei Module in Aktion: eingehende Mandanten-Mail wird klassifiziert, Antwortvorschlag generiert, ein Beleg-PDF wird erfasst und im DATEV-Format exportiert.
Hosting auf deutschem Hetzner-Server inklusive Backups, LLM-API-Kosten (Anthropic, pseudonymisiert), Patch-Management, Bug-Fixing nach SLA, Audit-Trail-Wartung für DSGVO-Auskünfte, monatliches Status-Update per Mail. Die API-Kosten trage ich, nicht Sie — solange Sie unter 1.500 Mandantenmails oder 200 Belegen pro Monat bleiben. Darüber hinaus 50 € Aufschlag pro überschrittenem Limit, transparent ausgewiesen.
Vier Tool-Klassen sind in Ihrer Kanzlei oder Ihrem Suchprozess bereits präsent. Hier die Abgrenzung, sachlich und ohne irgendeine Marke anzuzweifeln.
Beide sind starke Lösungen — und decken etwas anderes ab. Der DATEV-Automatisierungsservice automatisiert die Belegablage in DATEV. milia ist ein vollständiges Kanzlei-Frontend mit eingebauter KI und verlangt entsprechend einen Software-Wechsel. Ich konkurriere mit keinem von beiden. Ich setze davor an: bei den 15-25 Stunden pro Woche, die Ihre Mitarbeiter mit Mandantenmails und Standardanfragen verbringen, bevor irgendetwas in DATEV oder milia landet. Wenn Sie milia bereits nutzen und zufrieden sind: ich bin nicht sinnvoll. Wenn Sie DATEV nutzen und der Mailberg trotzdem wächst: wir sind das fehlende vorgelagerte Stück.
Empfehlung bleibt der Vollsprint, weil sich die drei Module gegenseitig verstärken — Mail-Triage und Standardfragen-Bot teilen sich den Antwort-Pool, Belegerfassung profitiert von der Vorklassifikation. Wenn 3.900 € Setup im ersten Schritt zu hoch ist, gibt es als Tür Mail-Triage Standalone: 1.950 € Setup, 14 Tage Implementation, Halbzeit-Stopp Tag 7, danach 190 € pro Monat Hypercare. Bei erfolgreichem Standalone-Test kann der Sprint später vervollständigt werden (Belegerfassung + Standardfragen-Bot für 2.450 € Setup, MRR auf 290 € aufgestockt). Welche Variante zu Ihrer Kanzlei passt, klären wir im Erstgespräch.
Mandantendaten werden vor jedem KI-Aufruf pseudonymisiert. Personennamen, Adressen, Steuer-IDs, IBANs und sensible Beträge werden durch Platzhalter ersetzt, bevor irgendein KI-Modell die Mail oder den Beleg sieht. Re-Identifikation passiert lokal nach der KI-Antwort. Es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO und einen Sub-Auftragsverarbeiter-Vertrag mit dem KI-Provider. Hosting auf deutschem Server. Bei besonders sensiblen Mandaten kann das System auch vollständig lokal ohne Cloud-Anbindung betrieben werden — gegen Aufpreis im Hosting.
Niemand kommuniziert mit dem Mandanten ohne menschliche Freigabe. Die KI klassifiziert und schlägt Antworten vor — Ihr Sachbearbeiter oder Berufsträger gibt mit einem Klick frei. Der Effizienzgewinn liegt in der Vorarbeit, nicht in der Eliminierung der Kontrolle. Damit bleibt die Haftungslogik unverändert: wer freigibt, verantwortet.
Die Mindestlaufzeit der Monatsgebühr beträgt 12 Monate ab Sprint-Ende, danach monatlich kündbar mit 3 Monaten Frist. Wenn das System bis Tag 14 nicht überzeugt, greift der Halbzeit-Stopp und der gesamte zweite Sprint-Teil entfällt — inklusive der MRR-Verpflichtung. Sie sind also erst nach erfolgreichem Sprint-Abschluss in der 12-Monats-Laufzeit.
Ehrliche Antwort: Kanzleientlastung ist 2026 gestartet. Die ersten 1–2 Kanzleien sind in der Pilot-Phase. Mein Hintergrund ist kaufmännisch — Groß- und Außenhandelskaufmann, dann Lehramt Mathematik und Politik — und ich arbeite seit Jahren intensiv mit KI-Systemen. Vertrauen baue ich nicht über Logos auf, sondern über Festpreis statt Tagessatz, schriftliches Lieferversprechen mit konkreten Stunden-Ersparnis-Zielen, und Halbzeit-Stopp Tag 14, wenn das versprochene Ergebnis nicht eintritt.
Mein Hintergrund: ausgebildeter Groß- und Außenhandelskaufmann, anschließend Master of Education in Mathematik und Politik. Diese Mischung — kaufmännische Praxis, mathematische Strenge, didaktische Präzision — ist der Grund, warum meine KI-Workflows so gebaut sind, dass Sie und Ihre Mitarbeiter sie sofort verstehen, bedienen und kontrollieren können.
Kanzleientlastung ist im Aufbau. Aktuell suche ich die ersten 1–2 Pilot-Kanzleien für einen reduzierten Sprint-Preis im Austausch für offenes Feedback und ein Testimonial. Klare Phase: Ich baue dieses Produkt mit den ersten Kanzleien, nicht für sie.
Ich arbeite alleine. Sie haben einen Ansprechpartner, von der ersten Mail bis zur produktiven Übergabe. Wenn ein Sprint nicht zu Ihrer Kanzlei passt, sage ich Ihnen das im Erstgespräch.
Wenn der erste Sprint läuft und Sie weitere Engpässe sehen — etwa automatisierte BWA- und Quartalsbericht-Erläuterungen, Mandanten- Onboarding-Workflows, Posteingang-Briefklassifikation oder individuelle Anpassungen für Spezial-Mandate — besprechen wir das im Hypercare- Gespräch nach Sprint-Ende. Konkret nach den Engpässen Ihrer Kanzlei, nicht als Paket auf Halde. Was sich bei Ihnen lohnt, entscheiden wir gemeinsam — kein Premium-Plan, kein Abo-Aufstieg, kein Sales-Druck.
Im Erstgespräch klären wir drei Dinge: